Nichts bleibt, wie es ist!

(156)

Corona und Putin haben uns gezeigt, dass nichts bleibt, wie es ist. Die Pandemie verliert langsam ihren Schrecken, jetzt überfällt ein irrer Autokrat einen souveränen Staat. Dinge, die wir vielleicht irgendwann mal überdenken wollten, verlangen nun kurzfristige Entscheidungen. Wir erhöhen Militärausgaben, kündigen (vielleicht) Lieferverträge für Öl und Gas und suchen Alternativen dazu. Wir verhängen gemeinschaftlich Sanktionen, nehmen Einschränkungen und Preisanstiege in Kauf. Wir kümmern uns um zigtausend Flüchtlinge. Die Weltgemeinschaft ächtet nahezu gemeinschaftlich einen schrecklichen Autokraten. Und nebenbei bemerken wir, dass wir in einem fragilen System leben, in dem viele voneinander abhängig sind. Durch das Drehen weniger Stellschrauben, ändert sich nun alles! Eine ziemlich schmerzhafte Erkenntnis…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.