LoLa darf nicht sterben!!!

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Der am 21.04.2022 in der Neuen Presse Hannover (NP) abgesetzte Hilferuf von Michael Albert – er gründete in Hannover 2016 seinen ersten LoseLaden (LoLa) – erreichte uns/mich erst jetzt. Asche auf mein Haupt. Auch wir waren in Pandemiezeiten seltener verpackungsfrei einkaufen. Aber wir geloben, wieder regelmäßig zu kommen! Wir lassen Euch nicht im Stich! 

Und Leute, probiert es einfach mal aus, wie es ist, dort oder in anderen Geschäften einzukaufen, die ohne (!) Verpackung auskommen. Das Angebot ist zwar weniger groß, aber es reicht vollkommen aus. Man kommt schnell mit Gleichgesinnten oder den netten Angestellten ins Gespräch. Wartezeiten an der Kasse nerven somit überhaupt nicht. Nein, das Gegenteil ist der Fall! Im Supermarkt beschränkt sich die gesamte Kommunikation ja nur auf die Frage, ob man eine PayPal-Karte hat oder auf das Verkünden des Rechnungsbetrages… Insgesamt ist der LoLa-Einkauf immer schnell erledigt. Wer mag, kann sich dann noch einen Kaffee oder auch Kuchen bestellen und bei schönem Wetter dem Treiben auf dem Stephansplatz lauschen. Es macht also wirklich Spaß, hier zu verweilen!

Und an die Politik: Aus meiner Sicht sollten Geschäfte wie LoLa von der Mehrwertsteuer befreit werden. So wäre die Chance größer, sich gegen Billigprodukte aus den Einkaufsketten durchzusetzen. Hier werden nämlich fast nur Bio-Produkte aus der Region angeboten und es entsteht wirklich kein Müll! Nach einem Einkauf im Supermarkt hingegen, ist aus dem gelben Sack immer ganz schnell die Luft raus. Gefühlt besteht der dort erstandene Warenkorb nämlich zu 50% aus Plastik- und Verpackungsmüll! Außerdem haben Supermarkt-Produkte – anders als im LoLa – meist schon tausende Transportkilometer hinter sich…

Also nochmal: LoLa darf nicht sterben!!

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