Leichtathletik EM

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Smilla Kolbe, in deinem Interview nach dem 800-Meter-Lauf hast du vor laufender Kamera emotional und ehrlich eine Lanze für das deutsche EM-Team gebrochen. Respekt!!

Das Gespräch war fast durch, und du hast noch einmal das Wort ergriffen. Du bedanktest dich zunächst für den Support vieler Menschen in den sozialen Medien. Du benanntest allerdings auch klar und selbstbewusst den zunehmenden Rassismus, mit dem sich dort viele deiner Kolleginnen und Kollegen auseinandersetzen müssen. Dabei haben sich alle als deutsche EM-Teilnehmer für Birmingham qualifiziert – und dass ihre Haut vielleicht nicht weiß ist, spiele dabei überhaupt keine Rolle!

Ich bedanke mich hiermit ausdrücklich für deine Äußerungen! Es ist traurig, dass es Menschen gibt, die sich zu diesem offenen Rassismus hinreißen lassen, nur um andere damit zu verletzen. Sie verbreiten online Hass und Lügen, und das meist ohne Gesicht – das ist ja so schön einfach. Ich nenne es Feigheit. Diese Leute streuen Hass. Man kommt kaum an sie heran, und es gibt daher leider viel zu selten Konsequenzen.

Wir alle sollten es Smilla gleichtun und gegen diesen alltäglichen Rassismus aufstehen!

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