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Die Rufe werden lauter: Die Politik soll endlich einen Hitzeschutzplan auf den Weg bringen! Nach den extrem hohen Temperaturen der vergangenen Tage – die Rekordwerte lagen knapp über 40°C – ist dieser Reflex durchaus nachvollziehbar.
Allerdings weisen Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten (!) darauf hin, dass wir beim Klimaschutz entschlossener handeln müssen. Trotzdem erwarten wir oft, dass vor allem die anderen aktiv werden – die Politik, die Wirtschaft, die Kommunen …
Und wir selbst?
Wir könnten mit etwas gesundem Menschenverstand (sofern er gerade nicht hitzebedingt im Urlaub ist) durchaus dazu beitragen, den Klimawandel wenigstens zu bremsen.
Brauche ich wirklich das große Auto? Wie kann ich Wasser sparen? Muss der Urlaub immer am anderen Ende der Welt stattfinden? Wie lässt sich ein pflegeleichter Steingarten mit überschaubarem Aufwand in ein kleines Paradies für Pflanzen und Tiere verwandeln? Wie begrünt man eine Hausfassade sinnvoll? Wann und wie gießt man Pflanzen richtig? Wie kann Regenwasser gesammelt und gespeichert werden? Muss die Dusche wirklich so lange laufen? Könnte ich öfter Bus und Bahn nutzen? Kaufe ich Lebensmittel aus der Region? Reichen im Winter vielleicht auch 20 Grad Raumtemperatur?
Es gibt unzählige Möglichkeiten, selbst etwas zu verändern. Worauf warten wir eigentlich noch? Müssen wir wirklich erst bei mehr als 50°C in unserem Schweiß versinken, bevor wir aufwachen?

