Die Jugend der Welt kehrt heim…

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Traurige Corona-Blasen-Spiele sind nun zu Ende. Die letzten Athleten und Funktionäre verlassen gerade Peking. Sportlich gab es viele herausragende Leistungen. Die Teilnehmenden gaben alles und lieferten in Peking tolle Wettkämpfe. Deutschland erreichte im Medaillenspiegel sogar einen sehr guten zweiten Platz. Bei mir kam darüber allerdings keine Freude, kein Mitfiebern, keine Euphorie, kein Stolz auf. Ich verfolgte die Ergebnisse der Wettkämpfe – wenn überhaupt – eher nüchtern in der Tageszeitung oder zufällig in den Radio- bzw. Fernsehnachrichten. Live schaute ich mir im Flimmerkasten von dem sportlichen Spektakel keine Sekunde an. Ich wollte das korrupte IOC und die vermeintliche Weltmacht im Osten einfach nicht supporten. Denn in meinen Augen wurde die Olympische Idee von der Chinesischen Führung wie auch dem gesamten IOC verraten! Vom Olympischen Geist war kaum etwas zu spüren. Auch die Pandemie verhinderte einiges. So waren nur ganz wenige, ausgesuchte Zuschauer zugelassen. Die Olympioniken hatten ihre Bewährungsproben völlig abgeschottet und nur vor Kameras sowie den KampfrichterInnen durchzuführen – das Ganze in funktionalen, auf mich sehr steril wirkenden Arenen. Bach und Xi lächelten derweil aufkommende Kritik weg. Und sie demonstrierten überaus eindrucksvoll, dass es im Reich der Mitte nicht um Mensch, Völkerverständigung oder Nachhaltigkeit ging. Nein, hier regierte einzig und allein das Geld! Das ist doch traurig, oder??

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