Energie sparen – wenn nicht jetzt, wann dann?

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Es war abzusehen. Putins Öllieferungen stoppten wir noch selbst. Beim Gas waren wir ängstlich, überließen ihm das Zepter. Nun wird der Hahn geschlossen! Und alle fordern Unterstützung vom Staat.

Dabei haben wir es doch selbst in der Hand! Robert Habeck sagt, es geht um jede Kilowattstunde. Es geht also nicht nur um Öl oder Gas. Und er hat recht: Denn der Strom, den wir z.B. bei der Waschmaschine sparen, braucht gar nicht durch Kohle- oder Gas-Kraftwerke erzeugt werden. Jede und Jeder kann also bei Allem sparen! Weniger und langsamer fahren z.B.. Ich bin seit Monaten mit max. 95 km/h unterwegs. Das ist total entspannt. Mit 2 Tagen Home-Office pro Woche, spare ich nun knapp 60% (!) meines Spritverbrauchs. Tempolimits 90/60/30 km/h oder 100/80/50 tun nicht weh und sind aufgrund der jetzigen Lage fix umzusetzen. Auch Sonntagsfahrverbote lassen sich einfach verordnen.

Heizungen drosseln, kürzer duschen, Lebensmittel selbst anbauen, Temperaturen in Freibädern herunterfahren, Beleuchtungen nach unten dimmen (Laternen, Werbung, Gebäude,…) sind nur einige Spar-Möglichkeiten. Seid kreativ und überlegt Euch Dinge, die ebenfalls funktionieren. Und vor allem: Sprecht darüber! Es wird schick sein, zu sparen!! Raserei und Verschwendung sind OUT. Viel zu lange lebten wir auf viel zu großem Fuß… 

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