Leihmutterschaft

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Als ich erfuhr, dass Jens Spahn und sein Ehemann mithilfe einer kommerziellen Leihmutterschaft Eltern geworden sind, fragte ich mich unwillkürlich: Was mögen Kinder – oder später erwachsene Menschen – empfinden, wenn sie erfahren, unter welchen Umständen sie zur Welt gekommen sind?

Ein weiterer Aspekt macht mich ebenfalls nachdenklich: Bei der kommerziellen Leihmutterschaft besteht häufig die Gefahr, dass wirtschaftlich benachteiligte Frauen aufgrund ihrer finanziellen Notlage ausgenutzt werden. Auch deshalb sehe ich diese Praxis sehr kritisch.

Den Kinderwunsch hingegen kann ich durchaus nachvollziehen. Und es gibt es Alternativen! Verheiratete, gleichgeschlechtliche Paare dürfen in Deutschland Kinder adoptieren – auch wenn dies mitunter ein langer und schwieriger Weg ist. Ich frage mich daher, warum dieser Weg nicht gewählt wurde.

Die Entscheidung für eine kommerzielle Leihmutterschaft kann ich jedenfalls nicht nachvollziehen. Vor diesem Hintergrund verstehe ich die öffentliche Diskussion über dieses Vorgehen sehr gut.

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