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Wir sind von der FIFA in den vergangenen Jahren schon häufiger überrascht worden. Der Chef dieser Organisation, Gianni Infantino, ist schließlich immer für bizarre Entscheidungen zu haben. Kapriolen allerdings, über die derzeit zahlreiche Medien berichten, hätte ich in Bezug auf die aktuelle Fußball-WM nicht erwartet. Es scheint, als seien Infantino und Trump das neue Dream-Team. Offenbar genügte ein gemeinsames Gespräch, damit ein rot-gesperrter Angreifer des US-Teams kurzerhand seine Spielberechtigung zurückerhielt. Dieser Spieler wird nun im morgigen Achtelfinale auflaufen. Bei der Gelegenheit hat man den Schiris wahrscheinlich auch gleich die passende Marschroute mitgegeben, welches Team sie zum Weltmeister 2026 Pfeifen sollen. Seit Trumps denkwürdiger Rede zur 250-Jahr-Feier der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung wissen wir ja, dass dieses große, stolze Land eine von Gott auserwählte Siegernation ist und ewig zu den Allerbesten gehören wird. Ich ahnte es übrigens schon immer. Und endlich traut sich mal jemand, es auszusprechen. Toll, Mr. Trump! Mit Größenwahn hat das natürlich nichts zu tun…

